Destination Golf - Lexus GS 450h

AUTONEWS

Lexus GS 450h

Fahrbericht von Patrick Heisel
Ausgabe: Destination Golf Sommer 2012

Laut Aussagen des Herstellers bietet der Lexus GS 450h der neuen Generation ein aufregendes Fahrerlebnis mit einem dynamischen und stilvollen Design.

 

Pressebericht - Destination Golf - Fahrbericht Lexus GS 450h
Fotos: S. Gräßer / Manuela Meyer

 

Äußerlich kann man das schon mal genau so definieren: ein aerodynamischer Heckspoiler, eine betonte Front, sportlich gestaltete Stoßfänger und ein rautenförmiger Kühlergrill im Wabendesign mit dem bezeichnenden Namen „Diabolo“, sowie optisch herausragende 19-Zoll-Leichtmetallräder zeichnen den neuen Lexus aus. Das macht Lust auf mehr.

Beim Einsteigen fällt der tiefe Einstieg positiv aus. Der Lexus GS verfügt über ein eindrucksvolles Armaturenbrett, eine kristallklare Instrumentenbeleuchtung in Optitron-Technik und das weltweit größte Multimedia-Display mit 12,3 Zoll Durchmesser. Die hochwertig verarbeiteten Ledersitze bieten wunderbarenHalt und beim Betrachten des Cockpit wirktalles sehr aufgeräumt und übersichtlich. Die mit perforiertemLeder überzogenen Lenkrad und  Schalthebel sowie die Aluminium-Pedale runden den guten Gesammteindruck ab.

Kommen wir zu den Fahrwerten des GS 450h: Der Lexus bietet vier verschiedene Fahrmodi an, die über den Regler auf der Mittelkonsole ausgewählt werden können: von entspannt und ruhig mit maximaler Effizienz im ECO-Modus bis zu dynamisch und sportlich im SPORT-Modus. Die Instrumente reagieren ebenfalls dynamisch: Die Illumination der Instrumententafel wechselt in den SPORT-Programmen von  beruhigendem Blau zu einem sportlichen Rot, beim Schalten in den SPORT-Modus erscheint ein Drehzahlmesser in den Armaturen.

Der Vollhybrid-Antrieb des Lexus GS 450h verfügt über einen einzigartigen Elektromodus (EV). In diesem Modus wird das Fahrzeug nur durch den Elektromotor betrieben und fährt nahezu geräuschlos, ohne Kraftstoffverbrauch und ohne CO2- bzw. NOXEmissionen bis zu 3 km und bis zu 64 km/h, erst bei leichtem Betätigen des Gaspedals schaltet sich der Benzinmotor zu.

Der neue GS 450h arbeitet als Dynamik-Hybrid und schiebt mit der kombinierten Leistung seines 3,5-Liter-V6-Benziners und des 147 kW starken EMotors voran. Energie erhält der von einem sehr leistungsfähigen Nickel-Metallhydrid-Akku. Die 39 kW Maximalleistung des Akkus und die 292 PS des Benziners addieren sich somit zu 345 PS Systemleistung mit einem Systemdrehmoment von 345 Newtonmeter – reichlich Anschub für das Luxusmodell.Die Getriebetechnik des GS 450h regelt ruhig und sauber. Zudem können über die serienmäßigen Lenkrad- Schaltpaddles virtuelle Schaltstufen eingelegt werden.

Der Verbrauch liegt dennoch bei gerade einmal bei 5,9l/100km. Neben dem niedrigen Verbrauch und den energischen Fahrleistungen überzeugt der Lexus GS 450h vor allem mit seinem hohen Antriebskomfort. Er besitzt einen hervorragenden Geradeauslauf, sehr gute Bremsen, ein gute Federung und eine sehr präzise Lenkung. Man fühlt sich sicher in dieser großen Luxuslimousine.

Auch Beifahrer und Passagiere im Fond verfügen über ausreichen Platzangebot und jede Menge Verstellmöglichkeiten der verschiedenen Sitzpositionen u.a. mit Zuschaltung der Lordosestütze. Der Kofferraum bietet ein Ladevolumen von 482 Litern, einzig die Ladekante erschien mir etwas zu hoch.

Der Begriff Hochleistungslimousine ist auf den neuen GS450h vollkommen zutreffend. Er bietet dank seines ausgewogenen und dynamischen Fahrwerks, der innovativen Allradlenkung und der sehr guten Aerodynamik ein wahres Fahrerlebnis. Der geräumige Innenraum bietet höchsten Komfort und ist „vollgestopft“ mit fortschrittlicher Technologie. Es macht einfach richtig Spaß, den neuen Lexus GS 450h zügig zu bedienen aufgrund der sehr guten Fahreigenschaften, besonders im SPORT-Modus. Aber auch das gemächliche Dahingleiten macht Laune, kann man doch befriedigt zusehen, wie die Akkus geladen werden und hat somit das Gefühl, auch energiesparend und ökologisch unterwegs zu sein.

 

Ihr Patrick Heisel

 

Quelle: Destinantion Golf/Ausgabe Sommer 2012

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