Destination Golf - Volkswagen CC

AUTONEWS


Der neue Volkswagen CC


Fahrbericht von Patrick Heisel
Ausgabe: Destination Golf Winter 2012

 

Volkswagen will die Coupé-Version des Passat zu einer eigenen Modellreihe ausbauen. Damit soll die Lücke zwischen Mittel- und Oberklasse geschlossen werden. Im Zuge des Facelifts verlor der 4,80 Meter lange CC seinen Namenszusatz Passat. Wurde der Passat in der Vergangenheit eher mit Firmenwagen assoziiert, sollen nun die Privatkunden verstärkt angesprochen werden.

 

Pressebericht - Destination Golf - Fahrbericht Volkswagen CC
Fotos: Manuela Meyer

Und rein optisch wirkt er doch auch sehr ansprechend. Die Silhouette wirkt sehr dynamisch und elegant. Die Dachlinie fällt sanft ab und auch die rahmenlosen Seitenscheiben unterstreichen das klare Design. Das Coupé begeistert äußerlich durch eine zur Zeit selten zu sehende Individualität, die nicht nur Eleganz, sondern auch Kraft und Dynamik ausstrahlt. Der schmälere Grill samt neuen Scheinwerfern und die serienmäßig in LED-Technik ausgeführten Rückleuchten verpassen dem viertürigen Coupé einen extrem sportlicheren Auftritt. Die Scheinwerfer harmonieren optisch perfekt mit dem schwarz lackierten, chromverziehrten Kühlergrill.

Und rein optisch wirkt er doch auch sehr ansprechend. Die Silhouette wirkt sehr dynamisch und elegant. Die Dachlinie fällt sanft ab und auch die rahmenlosen Seitenscheiben unterstreichen das klare Design. Das Coupé begeistert äußerlich durch eine zur Zeit selten zu sehende Individualität, die nicht nur Eleganz, sondern auch Kraft und Dynamik ausstrahlt. Der schmälere Grill samt neuen Scheinwerfern und die serienmäßig in LED-Technik ausgeführten Rückleuchten verpassen dem viertürigen Coupé einen extrem sportlicheren Auftritt. Die Scheinwerfer harmonieren optisch perfekt mit dem schwarz lackierten, chromverziehrten Kühlergrill.

Einmal am Fahren bietet der CC jedoch einiges an Komfort: Bi-Xenonscheinwerfer und Abbiegelicht gehören ebenso zum Gesamtpaket wie der Müdigkeitswarner, das Radio-Navigations-System RNS 510 und das Multifunktionslenkrad. Was optional hinzukommt, sind der Side Assist Plus in Kombination mit dem Lane Assist. Dieser warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und das Lenkrad greift in den Spurwechselprozess ein, um Unfälle zu vermeiden. Des Weiteren gibt es eine automatische Fernlichtregulierung und die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung, die bei den Testfahrten hervorragend funktioniert hat. Zudem kann im Fahrersitz eine Lordosestütze mit Massagefunktion geordert werden. In dem Ausstattungspaket „Comfort and Style“ bereitet besonders die Distanzregelung ACC mit Geschwindigkeitsregelanlage Freude für den Fahrer langer Strecken. Einmal eingeschaltet sorgt das Fahrzeug automatisch für Vortrieb und bremst, wenn der Vordermann auch den Fuß auf das mittlere Pedal drückt. Die Lenkung greift hervorragend, die Dämpfung könnte meines Erachtens etwas besser sein und die Bremsen arbeiten einwandfrei.

 

Während optische und technische Optimierungen vorgenommen wurden, übernahm VW die Motoren der Passat Palette. Generell wirkt mir der 170PS CC etwas träge, besonders im oberen Drehzahlbereich, sowie bei der Verzögerung bei schnellem Treten des Gaspedals z.B. im Überholvorgang. Zu Bedenken ist natürlich, dass es sich auch nicht um einen Rennwagen handeln soll, auch wenn das Äußere das stark vermuten lässt.

Die erneuerte Klimakomfort-Scheibe vermindert das Geräuschniveau weiter, der CC fährt sich wie ein Oberklassemodell – laufruhig und extrem leise. Die Dieselmodelle sind serienmäßig mit dem umfangreichen BlueMotion Technology Maßnahmenpaket ausgestattet. Diese steht für eine Reduktion von Stickoxiden im Abgas um rund 90% im Vergleich zu herkömmlichen Dieselmodellen. Beim CC zählen ein Start-Stopp-System und eine Gangempfehlung dazu, sowie rollwiderstandsreduzierte Reifen und eine Bremsenergierückgewinnung. Das Start Stopp-System schaltet den Motor z.B. an der Ampel aus und aktiviert ihn wieder beim Betätigen der Kupplung. Über das Multifunktionsdisplay kann man sich über den momentanen sowie den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch informieren und bekommt eine Empfehlung für einen Gang zum sparsamen Fahren. Das DSG schaltet sehr gut und vermittelt eine optimale Übersetzung der Kraft aufs Auto. Auch ist die Wahl von Sport- oder Normalmodus möglich.

 

Es bieten sich noch jede Menge zusätzlicher Möglichkeiten, sogenannte Fahrerassistenzsysteme, die sicherlich teilweise Sinn machen, jedoch nicht immer problemlos im Test funktioniert haben.

Als Fazit kann ich den CC mit den diversen zusätzlichen Optionen durchaus empfehlen, wobei wie schon öfter erwähnt, das sportlich sehr schicke und elegante Äußere auch seine kleinen Nachteile mit sich bringt. Diese sind aber sicher zu verschmerzen, wenn das Hauptaugenmerk auf der Innenverarbeitung und der perfekten Optik liegt.

 

Ihr Patrick Heisel

Quelle: Destinantion Golf/Ausgabe Winter 2012

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